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Bruchhausen-Vilsen

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Aus Bruchhausen-Vilsen nach Berlin

Emma Beneke, Landessiegerin Niedersachsen der Altersklasse I durfte vom 20.-22. Juni 2019 an der Bundesqualifikation Jugend debattiert in Berlin teilnehmen.

Bereits am Donnerstag, 20. Juni 2019 trafen sich die 64 Debattanten aus ganz Deutschland, zu denen auch Emma Beneke gehört, zur Bundesqualifikation in Berlin. Aus 1.300 Schulen bundesweit hatten sich die Schülerinnen und Schüler auf Schul-, Regional- und Landesebene für die Finaltage in Berlin qualifiziert. Nach der Begrüßung durch den Leiter von Jugend debattiert, Ansgar Kemmann, wurde den Debattanten am Abend der Debattenplan für den nächsten Tag bekannt gegeben. So war es nicht verwunderlich, dass Emma sowie die übrigen Debattanten bis spät in die Nacht die letzten Vorbereitungen und Absprachen mit ihren Partner getroffen haben.

Am Freitag Emma debattierte zunächst in der Hinrunde mit Teilnehmer aus Thüringen, Rheinland-Pfalz und Bremen das Thema, ob die Anwendungsgebiete und der Einsatz von Robotern in der Pflege erweitert werden sollte. Obwohl die Position Pro 1 nicht Emmas Lieblingsposition ist, hat sie überzeugend argumentiert, dass der Einsatz vor allem eine Entlastung für das Pflegepersonal darstellen würde. Auch die Jury lobte ihre Debattierfähigkeiten.

In der Rückrunde debattierte sie anschließend mit Teilnehmern aus Berlin, Schleswig-Holstein und Thüringen, ob individuelle Obergrenzen für Flugreisen eingeführt werden sollen. Hier überzeugte vor allem die Pro-Seite. Die Contra-Seite, zu der auch Emma gehört hat, stellte zwar immer wieder kritische Nachfragen, ob die Maßnahme das Problem der CO2-Emissionen reduziere, doch in der Debatte konnten sie die Jury nicht überzeugen.

Nach einem spannenden Tag wurden dann am Abend die Ergebnisse der Bundesqualifikation Jugend debattiert bekannt gegeben: Emma Beneke hat einen sehr guten 15. Platz erreicht und kann sehr stolz sein, es aus Bruchhausen-Vilsen bis nach Berlin geschafft zu haben.

Am Samstag, dem Finaltag, stellten sich dann acht Schülerinnen und Schüler vor rund 500 Zuschauern in der Urania in Berlin kontroversen Themen im Bundesfinale Jugend debattiert. Emma de Bourdeille vom Beethoven-Gymnasium in Berlin überzeugte bei der Frage „Sollen Medien mit hoher Reichweite kurz vor den Wahlen auf Wahlempfehlungen verzichten?“, dem Thema für die Klassen 8 bis 10. Sie argumentierte eindrucksvoll gegen den Verzicht auf Wahlempfehlungen. Lia Schöneweiß von der Kaiserin-Augusta-Schule in Köln konnte bei der Frage „Sollen unsere Museen Kulturgüter aus der Kolonialzeit an die Ursprungsländer zurückgeben?“ den Wettbewerb der Jahrgangsstufen 10 bis 13 für sich entscheiden. Sie trat überzeugend gegen die Rückgabe von Kulturgütern an die Ursprungsländer ein.

Verfasser: Luisa Huesmann (Regionalkoordinatorin Jugend debattiert, Verbund Diepholz)

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