Gymnasium
Bruchhausen-Vilsen

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Jugend debattiert für den 8. Jahrgang

Unter der Leitung von L. Huesmann fanden am 17. und 18. Oktober 20018 die ersten Methodentage zu Jugend debattiert statt. Sie wurde von T. Monsees, T. Schöning, A. Krüger, A. Witt, J. Sondermann und P. Mühlmeister unterstützt.

In einer Eröffnungsveranstaltung lernten die Achtklässler den Unterschied zwischen einer Debatte und einer Diskussion kennen, sahen ein Finale des bundesweiten Wettbewerbes und näherten sich ersten Problemfragen an. Zwei Schultage trainierten die Mädchen und Jungen dann in ihren Klassen das Formulieren der Eröffnungsrede, das Gewichten und Ausgestalten von Argumenten und Halten von Schlussworten. Dazu schulten sie sich mit Redekarten, unterhaltsamen Übungen und recherchierten Fakten zu ihren Fragen.

Am Freitag zeigte dann jede Klasse eine Schowdebatte. Dabei standen die Fragen "Sollen Hausaufgaben am Gymnasium Bruchhausen-Vilsen abgeschafft werden?", "Soll das Fach Hauswirtschaftslehre am Gymnasium Bruchhausen-Vilsen eingeführt werden?" und "Sollen ab sofort Tabletklassen am Gymnasium Bruchhausen-Vilsen eingeführt werden?" im Mittelpunkt. Wärend die Debattanten auf der Bühne über sich und ihre Aufregung hinauswuchsen, notierte die Jury Wesentliches für die Bewertung der Sachkenntnis, des Ausdrucksvermögens, der Gesprächsfähigkeit und der Überzeugungskraft. Alle anderen Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Klassen lauschten konzentriert im Forum, denn auch sie konnten mit roten und grünen Karten ihr Votum für die stärkere Seite der Debatte abgeben.

Nun ist dieses Wettbewerbsformat im achten Schuljahrgang eingeführt. In den nächsten Wochen werden die Klassen noch ihre Klassensieger_innen küren. Die älteren Jahrgänge werden ihre Klassensieger_innen im Politik-Wirtschaft-Unterricht ebenso ermitteln, damit dann die Teilnehmer_innen des Schulwettbewerbes im Januar feststehen. Aus diesen gehen dann die Teilnehmer_innen des Regionalwettbewerbes hervor. Im Jahr 2019 findet dieser wieder in Bruchhausen-Vilsen unter der routinierten Leitung von Frau Huesmann (Koordinatorin des Regionalverbundes) statt.

Dieses Wettbewerbsformat ist im schulinternen Curriculum des Faches Politik-Wirtschaft mit unterschiedlichen Bausteinen fest verankert. Der Landessieger Niedersachsen aus dem Jahr 2009 verrät, warum dieser Wettbewerb auch für unser Gymnasium einen hohen Stellenwert genießt: "Debattieren bedeutet für mich, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen und beide Seiten - sowohl Pro als auch Contra - zu betrachten. Würden alle Menschen immer beide Seiten betrachten, würden viele Konflikte erst gar nicht aufkommen."

Die Frage von Frau Peitzmeier-Stoffregen, sollen solche Tage auch in künftigen achten Jahrgängen stattfinden, wurde von fast allen Schülerinnen und Schülern mit grünen Kärtchen - also JA! - beantwortet.

Wir danken insbesondere L. Huesmann und den beteiligten Lehrerinnen und Lehrern für ihr Engagement und Geschick!

Verfasser: JM. Döhl

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