Gymnasium
Bruchhausen-Vilsen

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„Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“

Das Gymnasium Bruchhausen-Vilsen hat jetzt den Titel „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ verliehen bekommen. Sebas¬tian Ramnitz von der bundesweiten Organisation „Schule ohne Rassismus“ war zu Gast und überreichte die Urkunde. 75 Prozent der Schüler mussten unterschreiben, dass sie sich für eine Schule gegen Rassismus einsetzen – das war die Bedingung, die Urkunde zu bekommen. Bei der Verleihung stellte Schulleiter Reinhard Heinrichs zunächst den Paten, den die Schüler für das Projekt gewählt hatten, vor: Walter Bellingrodt, ehemaliger Religions- und Deutschlehrer am Gymnasium. Die beiden Schüler Luca Wilde und Lennart Rüter, die sich in der Projektgruppe „Schule gegen Rassismus“ engagieren, berichteten danach, wie es zu der Idee kam, sich gegen Rassismus einzusetzen. Das erste Mal kam das Thema in der Projektwoche 2014 auf, wurde dann aber aufgrund von Zeitmangel wieder verworfen. Ende des Schuljahrs 2015 wurde die Projektgruppe gegründet, da die Flüchtlingsproblematik zu dieser Zeit immer präsenter in den Medien wurde, es eine zunehmende Aktivität rechter Gruppen in Deutschland gab und auch am Gymnasium immer wieder menschenfeindliche Sprüche zu hören waren. Bis heute hat die Schule einiges gegen Rassismus unternommen, beispielsweise gründete sie eine Willkommens -AG für Flüchtlinge. „Rassismus ist dumm“, betonte Walter Bellingrodt. Er sagte, dass der Dialog wichtig sei und alle Religionen zur Bundesrepublik Deutschland gehören.

Quelle: www.kreiszeitung.de