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Bruchhausen-Vilsen

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Exkursion des Kunstkurses zum Gerhard-Marcks-Haus in Bremen

Am 11. Sep­tem­ber 2013 un­ter­nahm der Kunst LK des 11. Jahr­gangs sei­nen ers­ten Aus­flug in das Gerhard-Marcks-Haus in Bre­men. Plas­ti­ken und Skulp­tu­ren stan­den im Sinne des Zen­tral­ab­iturs auf dem Pro­gramm. So bot sich die Aus­stel­lung „Mi­che­lan­gelo schul­tern“ als Ein­füh­rung in das bild­haue­ri­sche Ar­bei­ten an. Die Werke der Bild­hauer Althar Ja­ber und Diet­rich Hel­ler ga­ben hier viel­fäl­tige Ein­bli­cke im Um­gang mit ver­schie­de­nen Mar­mor­stei­nen und brach­ten zu­dem un­ter­schied­li­che Fra­ge­stel­lun­gen der Bild­haue­rei zum Aus­druck. Nach ei­nem Gang durch die Aus­stel­lung ging es an­schlie­ßend an das ei­gene Werk im Mu­se­um­sate­lier. Un­ter fach­män­ni­scher An­lei­tung der Künst­le­rin An­ne­gret Kon konn­ten die Schü­le­rin­nen Wachs­büs­ten in An­leh­nung an Werke von Ger­hard Marcks formen.

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Das Ma­te­rial hatte es in sich. Von wachs­wei­chem Werk­stoff konnte keine Rede sein, sper­rig war es, zäh und un­beug­sam… und for­derte zur hand­greif­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung her­aus. Ließ sich der Ton­kern noch re­la­tiv zü­gig als Un­ter­kon­struk­tion des Kop­fes for­men, wollte der Wachs­über­zug sich nicht so recht an die­sen an­pas­sen. Wie gut, dass bei der Aus­ar­bei­tung der Ge­sichts­züge auch in war­mem Was­ser an­ge­wärm­ter und ge­schmei­di­ge­rer Wachs ver­wen­det wer­den konnte. Im­mer wie­der wurde aus­ge­bes­sert, die Kon­tu­ren über­prüft, Au­gen und Oh­ren an die rich­tige Stelle ge­rückt und ein­zelne Ge­sichts­par­tien auf­ge­stockt oder ab­ge­tra­gen. Nach drei Stun­den kon­zen­trier­ter bild­haue­ri­scher Tä­tig­keit konn­ten alle stolz und zu­frie­den mit ih­ren Büs­ten sein, auch wenn die Fein­ar­bei­ten noch ei­nige Zeit in An­spruch neh­men wer­den. (B. Wiebe)

Ein­trag am 27.09.2013 (Ws)